Online verfügbar! Synthesebericht PLASTRAT – ein BMBF Mikroplastik-Projekt

Synthesebericht zu den Ergebnissen aus dem BMBF Mikroplastik-Projekt „PLASTRAT“ ist veröffentlicht

19.04.2021

Projektlogo PLASTRAT

Das abgeschlossene Forschungsprojekt „PLASTRAT: Lösungsstrategien zur Verminderung von Einträgen von urbanem Plastik in limnische Systeme“ ist eines von insgesamt zwanzig BMBF geförderten Konsortien unter dem Forschungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“. Das übergeordnete Ziel von PLASTRAT war die Entwicklung unterschiedlicher Lösungsstrategien aus den Bereichen Technik, Green Economy und sozial – ökologischer Forschung, die zur Minderung von Plastikeinträgen in das limnische Ökosystem urbaner Siedlungsräume beitragen soll.

Die Ergebnisse aus dem Projekt wurden vom Projektkoordinator Prof. Dr.-Ing. Christian Schaum (Universität der Bundeswehr München) während der Abschlusskonferenz des BMBF-Forschungsschwerpunkts vom 20. bis 21. April 2021 vorgestellt. Die Präsentation sowie ein Synthesebericht, welcher die wesentlichen Ergebnisse des gesamten Konsortiums PLASTRAT zusammenfasst, sind jetzt online verfügbar.

PLASTRAT, mit einer Projektlaufzeit vom 01. September 2017 bis 31. Dezember 2020, war das zweite Mikroplastik-Projekt am FG SuR. Vorausgegangen war das Projekt PLASTOX aus der JPI Oceans Pilot Action „Ecological Aspects of Microplastics“. In PLASTOX war das FG SuR für die Bestimmung der Schadstoffakkumulation an Kunststoffpartikel in der europäischen Meeresumwelt zuständig. Die Erfahrungen und analytischen Protokolle, die das FG SuR durch PLASTOX gesammelt und entwickelt hat, wurden auf das Projekt PLASTRAT übertragen und erweitert, um das Ad-/Desorptionsverhalten von Schadstoffen an einem breiten Spektrum von Kunststoffmaterialien (rezykliert, bewittert, bioabbaubar) im Abwasserstrom bzw. in verschiedenen Behandlungsstufen unterschiedlich großer Kläranlagen zu untersuchen.

Ansprechpartnerin: Kaori Sakaguchi-Söder