Transformationsanalyse und Gestaltungskonzepte für eine regionale Bioökonomie

Lichtwiese

01.12.2019

Transformationsanalyse und Gestaltungskonzepte für eine regionale Bioökonomie

Das Konzept der Bioökonomie steht für ein Wirtschaftssystem auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen, das wirtschaftlichen Fortschritt und die Beachtung natürlicher Grenzen in Einklang bringen soll. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert jetzt deutschlandweit vier Innovationsräume der Bioökonomie; Darunter den „Innovationsraum BioBall“, der den Strukturwandel hin zu einer biobasierten Wirtschaftsweise in der Metropolregion Frankfurt/ Rhein-Main beschleunigen soll. Das Verbundprojekt „Transformationsanalyse und Gestaltungskonzepte für eine regionale Bioökonomie“ (TransRegBio) ist Teil des Innovationsraumes BioBall: es stellt zum einen die wissenschaftliche Begleitung der FuEuI-Projekte in Bezug auf deren ökologischen und ökonomischen Indikatoren sicher, zum anderen werden Modelle, Werkzeuge und Konzepte für die Bewertung und Gestaltung einer regionalen Bioökonomie entwickelt.

Die Projektpartner setzen sich im Projekt mit den folgenden Fragestellungen im Detail wissenschaftlich auseinander:

• Was sind Hemmnisse und Treiber für die Markteinführung bioökonomischer Technologien?

• Welche Umweltwirkungen haben die bioökonomischen Technologien im Lebenszyklus?

• Welchen Einfluss hat die durch bioökonomische Technologien verursachte Biomassenachfrage auf der makroökonomischen Ebene auf Phänomene wie die Landnutzung, biologische CO2-Speicherung und Biodiversität?

Die im Projekt entwickelten Methoden und Erkenntnisse fließen in Instrumente und Handlungsleitfäden für Akteure der Bioökonomie ein.

Akronym

TransRegBio

Koordinator

TU Darmstadt, Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft

Projektpartner

DECHEMA e.V.

Provadis Hochschule

right. based on science

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Universität Kassel, CESR

Thuenen-Institut, Institut für Marktanalyse

Laufzeit

01. Dezember 2019 – 30. November 2022

Auftraggeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (FKZ: 031B0901A)

Projektträger

Projektträger Jülich (PtJ)

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