CSIA-X: Entwicklung einer Methode zur Bestimmung des Isotopenverhältnisses von Chlor und Brom aus der wässrigen Phase

Lichtwiese

2016/10/31

CSIA-X: Entwicklung einer Methode zur Bestimmung des Isotopenverhältnisses von Chlor und Brom aus der wässrigen Phase

Substanzen-spezifische Analyse stabiler Isotope (compound-specific stable isotope analysis, CSIA) hat sich als ausgesprochen hilfreiches Tool erwiesen, um eine Verursacheridentifizierung zu ermöglichen. Jede Chemikalie besitzt unterschiedliche Isotopenzusammensetzungen, die oft hersteller- oder prozessspezifisch sind. Zur Untersuchung des Chlor- und Brom-Isotopenverhältnisses wird bisher die IRMS eingesetzt. Diese Systeme sind nur für Komponenten mit bestimmten Massen geeignet, so dass eine sehr aufwendige Probenvorbereitung benötigt wird, um Chlor- und Bromisotope bestimmen zu können.

Ziel ist die Entwicklung einer neuartigen und schnellen Probenvorbereitung, durch die eine direkte Umsetzung von Bromid und Chlorid aus der wässrigen Phase in einer Einkolbenreaktion erfolgen kann. Die Quantifizierung und Bestimmung des Verhältnisses der Isotope soll durch ein neues Verfahren mittels GC-MS erfolgen, das im Rahmen der Dissertation von Dr.-Ing. Sakaguchi-Söder entwickelt wurde.

Akronym

CSIA-X

Koordinator

TU Darmstadt, Institut IWAR, Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft

Projektpartner

Hydroisotop GmbH Laboratorium zur Bestimmung von Isotopen in Umwelt und Hydrologie

Laufzeit

01.05.2014 – 31.10. 2016

Fördergeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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