Ökofaktoren Welt – Konzept Umweltproblem Abfall

Lichtwiese

2017/01/31

Ökofaktoren Welt – Konzept Umweltproblem Abfall

Innerhalb eines Forschungsprojektes mit dem Partner Fraunhofer Projektgruppe IWKS wurde ein Konzept zur Erarbeitung länderspezifischer Umweltbewertungsfaktoren für den Umweltproblembereich „Abfall“ erarbeitet. Dieses Konzept dient als Grundlage für ein Folgeprojekt zur Erstellung von Umweltbewertungsfaktoren für die acht Länder USA, Südafrika, Indien, Mexiko, Russland, China, Brasilien und Argentinien, die im Umweltmanagement der Volkswagen AG Anwendung finden sollen.

Innerhalb eines Forschungsprojektes mit dem Partner Fraunhofer Projektgruppe IWKS wurde ein Konzept zur Erarbeitung länderspezifischer Umweltbewertungsfaktoren für den Umweltproblembereich „Abfall“ erarbeitet. Dieses Konzept dient als Grundlage für ein Folgeprojekt zur Erstellung von Umweltbewertungsfaktoren für die acht Länder USA, Südafrika, Indien, Mexiko, Russland, China, Brasilien und Argentinien, die im Umweltmanagement der Volkswagen AG Anwendung finden sollen.

Die Volkswagen AG setzt im Umweltmanagement seit über 10 Jahren erfolgreich die sogenannte „SEBU-Methode“ ein. Die SEBU-Methode nutzt als Grundlage für die Bewertung von Umweltaspekten die in der Schweiz entwickelte Methode der ökologischen Knappheit. Bislang wurden in SEBU in Ermangelung länderspezifischer Bewertungsfaktoren die in der Original-Methode enthaltenen Ökofaktoren der Schweiz verwendet; dies wurde jedoch stets als Defizit einer standortspezifischen Bewertung gesehen. 2014 wurden im Projekt „Ökofaktoren für Deutschland“ erstmals länderspezifische Bewertungsfaktoren für die deutschen Rahmenbedingungen erarbeitet, deren Grundlagen mit dem Umweltbundesamt abgestimmt sind. Ausgehend von den Erfahrungen dieser Studie wurden nun zur Anwendung der SEBU-Methode an den weltweiten Standorten der Volkswagen AG länderspezifische Ökofaktoren erarbeitet. Dabei wurde das Gesamtprojekt „Ökofaktoren Welt“ in Teilprojekte untergliedert, die jeweils ein oder mehrere Umweltprobleme abdecken. Während das erste, bereits 2015 abgeschlossene Teilprojekt die Umweltprobleme „Klimawandel“, „Knappheit energetischer Ressourcen“ und „Trinkwasserknappheit“ umfasste und sich das zweite Teilprojekt auf das Umweltproblem „Luftverschmutzung“ fokussierte, befasst sich das dritte Teilprojekt mit dem Umweltproblem „Abfall“.

Akronym

Konzept Abfallökofaktoren

Koordinator

TU Darmstadt, FG Stoffstrommmanagement und Ressourcenwirtschaft

Projektpartner

Fraunhofer Projektgruppe IWKS

Laufzeit

01. Oktober 2016 – 31. Januar 2017

Auftraggeber

Volkswagen AG

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