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Lichtwiese

Verleihung Athene-Preis für Gute Lehre 2018

Prof. Jens Steffek (m.) nahm stellvertretend den Sonderpreis Interdisziplinäre Lehre von Herrn Prof. Dr. Ralph Bruder (re.) und Dipl.-Kaufmann Stephan Rapp, Vorstand der Stiftung Giersch (li.) entgegen, der zugleich auch an Prof. Liselotte Schebek und Prof. Alfred Nordmann ging. (Foto Claus Völker)
Prof. Jens Steffek (m.) nahm stellvertretend den Sonderpreis Interdisziplinäre Lehre von Herrn Prof. Dr. Ralph Bruder (re.) und Dipl.-Kaufmann Stephan Rapp, Vorstand der Stiftung Giersch (li.) entgegen, der zugleich auch an Prof. Liselotte Schebek und Prof. Alfred Nordmann ging. (Foto Claus Völker)

- Sonderpreis Interdisziplinäre Lehre für die Vorlesungsreihe „Global Challenges“ der Interdisziplinären Studienschwerpunkte (iSP)

Im Rahmen des „Tages der Lehre“ am 29.11.2018 wurden die „Athene-Preise für gute Lehre 2018“ sowie die Sonderpreise 2018 verliehen, die von der Carlo und Karin Giersch-Stiftung mit insgesamt 46.000,- Euro dotiert werden. Der diesjährige Sonderpreis Interdisziplinäre Lehre ging an die „Interdisziplinären Studienschwerpunkte“ (iSP) der TU Darmstadt für die seit 2008 jährlich organisierte interdisziplinäre Ringvorlesung „Global Challenges“.

Gemäß der Auszeichnungsbegründung wurde durch die Ringvorlesung „Global Challenges“ „über die letzten zehn Jahre ein zusätzliches kontinuierliches interdisziplinäres Lehrangebot an der TU Darmstadt geschaffen, mit dem gesellschaftlich hoch relevante globale Problemstellungen als Querschnittsthemen in disziplinäre Studiengänge integriert werden können“. Der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Ralph Bruder, begrüßte die Anwesenden und überreichte zusammen mit Dipl.-Kaufmann Stephan Rapp, Vorstand der Stiftung Giersch, den Sonderpreis Interdisziplinäre Lehre an Herrn Prof. Dr. Jens Steffek vom iSP „Technologie und internationale Entwicklung“ (TuE), stellvertretend für die Leiter der beiden anderen iSP „Umweltwissenschaften“ (Prof. Dr. Liselotte Schebek) und „Wissenschafts- und Technikforschung: Normen, Ambivalenzen, Gestaltungsoptionen“ (Prof. Dr. Alfred Nordmann) sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der iSP.

Die Ringvorlesung „Global Challenges“ wird in jedem Sommersemester von einem der iSP gestaltet und ist Bestandteil des iSP-übergreifenden Themenbereichs „Forum Nachhaltigkeit“, das mit verschiedenen Formaten und aus unterschiedlichen Perspektiven aktuelle Fragestellungen der Nachhaltigen Entwicklung in die Lehre einbringt. Im kommenden Sommersemester 2019 wird der iSP „Umweltwissenschaften“ die Vorlesungsreihe „Global Challenges“ zum Thema „Circular Economy“ durchführen.

Weitere Infos zur Preisverleihung sowie ein Interview mit den drei iSP-Vertretern finden Sie hier.

Afriwaste Workshop in Marrakesch

Teilnehmende des Afriwaste-Workshop in Marrakesch
Teilnehmende des Afriwaste-Workshop in Marrakesch

- 07. bis 09. November 2018, Marrakesch, Marokko

Die Universität Cady Ayyad (Marrakesch, Marokko) organisierte vom 07. bis 09. November, gemeinsam mit ihren Projektpartnern, dem FG Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft, der Universität Nangui Abrogoua (Abidjan, Elfenbeinküste) und der Universität Abdelmalek Essaadi (Tétouan, Marokko), im Rahmen des vom BMBF und DAAD geförderten Projekts Trans4Biotec, den Afriwaste-Workshop (Africa Sustainable Solid Waste Management Workshop) in Marrakesch.

Der Workshop befasste sich mit den wichtigsten Themen eines nachhaltigen Abfallmanagements, auch hinsichtlich Best-Practice-Beispielen, innovativen Konzepten und wirkungsvollen Verwertungstechnologien. Über 80 Besucher aus acht verschiedenen Ländern nahmen am Workshop teil. Neben Experten aus der Wissenschaft haben auch Fachleute aus Industrie, Kommunen, Privatinstitutionen und NGOs teilgenommen. Etwa 20 Vorträge und 15 Poster wurden auf diesem Workshop vorgestellt. Dieser Workshop bot eine gute Gelegenheit, sich über innovative Ideen und Technologien der Abfallwirtschaft auszutauschen.

Darüber hinaus gab es eine Podiumsdiskussion, eine Exkursion zur einer neuen Sortier- und Recyclinganlage nahe Marrakesch und einen praktischen Mini-Workshop zum Thema „Ökobilanzierung“.

Weitere Informationen zum Projekt Trans4biotec finden Sie hier!

Neues Forschungsprojekt: Combi4Products

Seit dem 01. Oktober 2018 ist das neue Forschungsprojekt Combi4Products unter Leitung von Herrn Dr.-Ing. Jan Kannengießer vom Fachgebiet SuR gestartet. Das dreijährige vom BMBF geförderte Projekt wird zusammen mit Frau Prof. Iris Steinberg der Hochschule Darmstadt (h_da) sowie der Jager Biotech GmbH und der Jager Ingenieure GmbH bearbeitet.

Innerhalb dieses Vorhabens soll ein Verfahrenskonzept erarbeitet und getestet werden, welches die Verfahren der Kompostierung, Vergärung und Ethanolherstellung auf Basis lignocellulose-haltiger Biomasse kombiniert. Durch die Kombination dieser drei Verfahren soll ein flüssiges Substrat reich an unpolaren Carbonsäuren erzeugt werden, das in biobasierte Produkte umgewandelt werden kann.

14. Ökobilanzwerkstatt 2018 in Osnabrück

Bildquelle: DBU/Kahmann
Bildquelle: DBU/Kahmann

Unter dem Motto „Aktuelle Trends in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertung“ kamen 40 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur 14. Ökobilanzwerkstatt in Osnabrück zusammen. Vom 10. bis 11. Oktober 2018 diskutierten sie ihre Forschungsthemen und gaben sich gegenseitig Anregungen für ihre weitere Forschungsarbeit.

Die Ökobilanzwerkstatt wird unter der Schirmherrschaft von Frau Prof. Liselotte Schebek kontinuierlich betreut durch das Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft der TU Darmstadt.

Weiter Informationen zur Veranstaltungsreihe und zur diesjährigen 14. Ökobilanzwerkstatt finden Sie hier.

Neues Forschungsprojekt: Wiederverwendung Baumaterialien Innovativ (WieBauIn)

Am Fachgebiet SuR startete zum 01.10.2018 das Projekt „Wiederverwendung Baumaterialien Innovativ (WieBauIn)“. An den Fallbeispielen Landkreis Darmstadt-Dieburg und Stadt Darmstadt sollen neue Herangehensweisen und Instrumente entwickelt werden, um das Stoffstromsystem der Baumaterialien zwischen Stadt und Land zum beiderseitigen ökologischen und ökonomischen Vorteil zu gestalten. Das Fachgebiet Landmanagement (TU Darmstadt) koordiniert das vom BMBF geförderte dreijährige Projekt, an das sich eine zweijährige Transferphase anschließt.

Ringvorlesung „Erdsystemforschung“ im Wintersemester 2018/2019

Der interdisziplinäre Studienschwerpunkt Umweltwissenschaften bietet im Wintersemester 2018/2019 die Ringvorlesung „Erdsystemforschung an. Die Erdsystemforschung betrachtet globale Umweltveränderungen im interdisziplinären Kontext. Wechselnde Referenten werden zu Themen wie Erdsystemmodellierung, atmosphärische Aerosole, dem globalen Klimawandel oder auch Biomasse als Energie- und Rohstoffquelle sprechen.

Die Ringvorlesung richtet sich an Hörer/innen aller Fachbereiche. Sie wird mit einer Klausur und 3 CP abgeschlossen. Interessierte Studierende können sich hier informieren.

Bitte melden Sie sich vorab bei Frau Patrizia von Wyschetzki (p.wyschetzki@iwar.tu-darmstadt.de) an. Eine Anmeldung auf TUCaN ist ab Mitte November möglich.

Jetzt anmelden für den Afriwaste Workshop in Marrakech (7. – 9. November 2018)

Die Universität Cady Ayyad (Marrakesch, Marokko) organisiert, gemeinsam mit ihren Projektpartnern TU Darmstadt, Universität Nangui Abrogoua (Abidjan, Elfenbeinküste) und Universität Abdelmalek Essaadi (Tétouan, Marokko) im Rahmen des vom BMBF und DAAD geförderten Projekt Trans4biotec, den Africa Sustainable Solid Waste Management Workshop, der vom 7. – 9. November 2018 in Marrakesch stattfindet.

Der Workshop befasst sich mit den wichtigsten Themen eines nachhaltigen Abfallmanagements und stellt diesbezüglich Best-Practice-Beispiele, Konzepte und wirkungsvolle Technologien vor. Außerdem soll der Workshop Wissenschaftler, Unternehmen und Bürger hinsichtlich neuester Entwicklungen im Themenbereich der Abfallwirtschaft informieren. Experten, Wissenschaftler und Fachleute aus Industrie, Stadtverwaltung, Privatinstitutionen und Bildungseinrichtungen sind eingeladen Erfahrungen, Ideen und Techniken auszutauschen. Diskussion und Meinungsaustausch über innovative Technologien der Abfallwirtschaft bieten eine Möglichkeit die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung direkt anzusprechen.

Die Hauptthemen sind wie folgt:

- Hausmüllsammlung

- Feststoffbehandlung

- Reduzieren, Recyceln und Rückgewinnen

- Energieerzeugung aus Abfällen

- Methoden und Strategien zur Abfallbewirtschaftung

- Behandlung von gefährlichen und industriellen Abfällen

- Entscheidungshilfe-Tools für die Abfallwirtschaft

- Kreislaufwirtschaft

Für weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung besuchen Sie bitte: http://afriwaste-2018.uca.ma/

Ökobilanzwerkstatt 2018 in Osnabrück

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass die nächste Ökobilanzwerkstatt vom 10. bis 11. Oktober 2018 in Osnabrück stattfinden wird. Veranstaltet wird diese durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Kooperation mit der Universität Osnabrück.

Call for Papers: 14. Ökobilanzwerkstatt – Aktuelle Trends in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertung

in Kooperation mit der Professur Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Frank Teuteberg) am Institut für Informationsmanagement und Unternehmensführung (IMU) der Universität Osnabrück.

Mögliche Themen für Beiträge

Die Ökobilanzwerkstatt ist offen gestaltet und richtet sich nach Ihren aktuell relevanten Forschungsthemen und Fragestellungen. Die folgenden Themen bieten Ihnen Orientierung für mögliche Inhalte:

  • Methodische Weiterentwicklung von Life Cycle Assessment
  • Case Studies
  • Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertungen in der Informations- und Kommunikations- sowie Mobilitäts- und Logistikbranche
  • Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertungen im Bereich Rohstoffe und Landwirtschaft
  • Zukünftige Herausforderungen und gesellschaftliche Implikationen von Ökobilanzen

Die Frist für die Abgabe der Beiträge ist der 15.07.2018. Weitere Informationen und die Details zur Anmeldung finden Sie unter: www.dbu.de/oekobilanzwerkstatt

Flyer zur Ökobilanzwerkstatt 2018 – Call for Papers

Weitere Informationen zur Ökobilanzwerkstatt finden Sie unter der offiziellen Website: http://www.oekobilanzwerkstatt.tu-darmstadt.de/oekobilanzwerkstatt_oebw/index.de.jsp

Feierliche Übergabe des Förderbescheids für das Transferprojekt „ArePron“

Startschuss für ein Leuchtturmprojekt für die industrielle Praxis

Mit der feierlichen Übergabe des Förderbescheids für das Forschungsvorhaben „ArePron – Agiles ressourceneffizientes Produktionsnetzwerk“ durch den Staatssekretär Mathias Samson am 17.04.2018 fällt der Startschuss für ein Leuchtturmprojekt für die industrielle Praxis. Das interdisziplinäre Projekt wird von drei Instituten der Technischen Universität Darmstadt durchgeführt. Aus dem Fachbereich 13 trägt das Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft (Institut IWAR) unter Leitung von Professorin Liselotte Schebek die Expertise zur Entwicklung von Indikatoren und Bewertung der Ressourceneffizienz bei.

Die Koordination und Leitung des Forschungsvorhabens ArePron liegt beim Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (Fachbereich Maschinenbau) unter der Leitung von Professor Eberhard Abele und Professor Joachim Metternich. Das Fachgebiet für Datenverarbeitung in der Konstruktion (Fachbereich Maschinenbau) unter Leitung von Professor Reiner Anderl forscht an der intelligenten Vernetzung von Bauteilen und Betriebsmitteln zu digitalen Informationsträgern.

In den Industrieländern wird der Hauptteil der stofflichen und energetischen Ressourcen in Industrieprozessen und -dienstleistungen eingesetzt. Dennoch existiert in industriellen Produktionsprozessen in der Regel weder eine Übersicht noch eine Bewertungsgrundlage über Ressourceneinsatz und Ressourcenverbräuche. Das Ziel des Transferprojekts ArePron ist daher im ersten Schritt die Steigerung der Ressourceneffizienz in der Produktion durch intelligente, agile und standortübergreifende Vernetzung und Überwachung von Produktionssystemen unter Anwendung von zentralen Technologien der Digitalisierung. Das Vorhaben wird theoretisch in Form eines Vorgehensmodells entwickelt sowie zusätzlich praktisch umgesetzt. Hierzu wird ein Produktionsnetzwerk zwischen ETA-Fabrik und Prozesslernfabrik CiP auf dem Campus Lichtwiese der TU Darmstadt aufgebaut und betrieben. Im zweiten Schritt ist das Ziel der projektparallele Ergebnis- und Methodentransfer in die Industrie.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.

Industrial ecology Gordon Research Konferenz

Die diesjährige Industrial Ecology Gordon Research Conference zum Thema: The Role of Industrial Ecology in Reaching the Sustainable Development Goals fand vom 20. bis 25. Mai in Les Diablerets, Schweiz statt. Frau Professor Dr. rer. nat. Liselotte Schebek übernahm hierbei die Diskussionsleitung der Session: Implementing Industrial Ecology Solutions in Practice.

Im Vordergrund der Konferenz stand das Thema der Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) mit Hilfe der Industrial Ecology. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) der UN-Generalversammlung zielen darauf ab, bis zum Jahr 2030 alle Formen von Armut zu beenden und eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Die Nutzung natürlicher Ressourcen und Umweltauswirkungen stehen in direktem oder indirektem Zusammenhang mit allen SDGs. Die Gordon Research Konferenz für industrielle Ökologie 2018 stellte die neuesten Erkenntnisse darüber vor, wie die Industrieökologie zur Erreichung der SDGs beitragen kann. Der Fokus der Konferenz lag insbesondere auf Methoden und Ansätzen zur Bewertung von Ergebnissen sowie auf der Erörterung von Synergien und Kompromissen zwischen den SDGs.

Global Challenges 2018: Wissenschaft und Politik in Zeiten der Fake News

Verantwortung

Die Ringvorlesung ist ein gemeinsames Projekt der drei interdisziplinären Studienschwerpunkte: Technologie und internationale Entwicklung (TuE), Wissenschafts- und Technikforschung: Normen, Ambivalenzen, Gestaltungsoptionen (NAG) sowie Umweltwissenschaften (UWS) und wird im Sommersemester 2018 unter der Federführung von TuE organisiert.

Inhalte

Mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und dem Brexit-Referendum in Großbritannien hat die Debatte über die politische Bedeutung von fake news eine neue Dimension erreicht. Wir sind zunehmend konfrontiert mit politischen Kampagnen, die wissenschaftliche Erkenntnisse bewusst leugnen, wie etwa im Bereich des anthropogenen Klimawandels. In anderen Fällen werden nachweislich unhaltbare Kausalzusammenhänge behauptet oder ganz bewusst falsche Zahlen verwendet. Selbst abstruseste Theorien, wie etwa die angebliche Existenz von „Chemtrails“ in der Atmosphäre, erfreuen sich im Internet einer beachtlichen Anhängerschaft.

Der große Erfolg der fake news beruht zumindest zum Teil auf neuen Formen der Kommunikation in sozialen Netzwerken sowie auf dem Vordringen digitaler Technologien in der Medienbranche. Begleitet wird er von einer manifesten Krise gesellschaftlichen Vertrauens in die Institution Wissenschaft, in wissenschaftliche Expertise und die Möglichkeiten einer evidenzbasierten Politik. Im Rahmen dieser Ringvorlesung möchten wir den Erfolg der fake news aus interdisziplinärer Perspektive diskutieren. Dabei geht es zum einen um eine Analyse des Phänomens. Warum werden Falschmeldungen bewusst verbreitet und warum werden sie geglaubt? Welche Rolle spielen dabei die sozialen Medien und neue Formen der politischen Kommunikation? Wie hängen populistische Politikstile und fake news zusammen?

Zum anderen müssen wir uns in programmatischer Absicht fragen, wie man auf den Aufstieg der fake news reagieren sollte. Wie kann Wissenschaft ihren eigenen Erkenntnissen mehr Gehör verschaffen? Welche Möglichkeiten haben Anbieter sozialer Medien und Journalist*innen, sich gegen die ungewollte Verbreitung von fake news zu schützen? Welche Herausforderungen stellt der digitalen Wandel für die demokratischen Institutionen dar? Welche Kooperationsformen zwischen Politik, Wissenschaft und Medienbranche sind möglich, um gemeinsam gegen bewusste Desinformation vorzugehen?

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Ringvorlesung „Global Challenges“ wird die Schader Stiftung in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft eine Podiumsdiskussion zum Thema „Mit Evidenz und Erkenntnis gegen alternative Fakten“ ausrichten. Diese findet am 9. Juli 2018 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr statt. Um eine Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten.

Ringvorlesung „Erdsystemforschung“

Wie hängen die einzelnen Prozesse auf unserer Erde miteinander zusammen? Mit dieser Frage setzt sich die Erdsystemforschung auseinander. Sie betrachtet globale Umweltveränderungen im interdisziplinären Kontext. Im Fokus stehen die Wechselwirkungen zwischen Land, Atmosphäre, Wasser, Eis, Biosphäre, Gesellschaften, Technologien und Wirtschaft unter Berücksichtigung des menschlichen Einflusses. Im kommenden Wintersemester präsentiert die Ringvorlesung „Erdsystemforschung“ aktuelle Forschungsansätze und stellt interdisziplinäre Bezüge her.

Veranstaltet wird die Ringvorlesung „Erdsystemforschung“ durch den interdisziplinären Studienschwerpunkt Umweltwissenschaften an der TU Darmstadt. Ab dem 24. Oktober 2017 werden in wöchentlichen Vorträgen unterschiedliche Aspekte der Erdsystemforschung betrachtet und interdisziplinär diskutiert.

Die Ringvorlesung steht Hörern aller Fachbereiche offen.

Titel der Veranstaltung: Erdsystemforschung

Termin: dienstags von 18:05 Uhr – 19:45 Uhr

Ort: L5| 06 11 (Campus Lichtwiese), Franziska-Braun-Straße 3, 64287 Darmstadt

Web: www.isp.tu-darmstadt.de

Die genaue Info finden Sie hier.

© VDI ZRE
© VDI ZRE

Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für KMU des verarbeitenden Gewerbes“

Im Auftrag des VDI Zentrum für Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE) erstellte ein Projektteam der TU Darmstadt (FG SuR, Institut PTW (Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen), FG DiK (Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion)), dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Fraunhofer-IPA) und dem deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für KMU des verarbeitenden Gewerbes“, die auf der 19. NeRess-Konferenz (Netzwerk Ressourceneffizienz) und in einer Pressekonferenz des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit am 12. Juni 2017 vorgestellt wurde.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Autonome Tutorien der TU Darmstadt

Jedes Semester bietet der Asta der TU Darmstadt mithilfe von Studierenden der TU Darmstadt autonome Tutorien für Studierende an. Auch in diesem Semester gibt es wieder ein vielfältiges Angebot an autonomen Tutorien, die besucht werden können (siehe Autonome Tutorien). Diese autonome Tutorium finden abseits des regulären Lehrbetriebs statt, weshalb hierauf auch keine Creditpoints (CP) angerechnet werden können.

Ein autonomes Tutorium auf das wir aufgrund der speziellen Thematik hinweisen möchten, trägt den Titel: „Kritik an der gesellschaftlichen Produktion von „Abfall“: Auf dem Weg in eine Ära der „intelligenten Verschwendung“ ?

Nähere Informationen zu diesem autonomen Tutorium können hier entnommen werden.

Ringvorlesung „Erdsystemforschung“

Der interdisziplinäre Studienschwerpunkt Umweltwissenschaften bietet im Wintersemester 2016/2017 die Ringvorlesung „Erdsystemforschung an. Die Erdsystemforschung betrachtet globale Umweltveränderungen im interdisziplinären Kontext. Wechselnde Referenten werden zu Themen wie Erdsystemmodellierung, atmosphärische Aerosole, dem globalen Klimawandel oder auch Biomasse als Energie- und Rohstoffquelle sprechen.

Die Ringvorlesung richtet sich an Hörer/innen aller Fachbereiche. Sie wird mit einer Klausur und 3 CP abgeschlossen.

Interessierte Studierende können sich auf www.isp.tu-darmstadt.de informieren.

Bitte melden Sie sich vorab bei Frau Jasmin Boghrat (boghrat@wissensordnung.tu-darmstadt.de) an. Eine Anmeldung auf TUCaN ist ab Mitte November möglich.

Forschungsvorhaben GoViLa – Governance zur Verminderung von indirekten Landnutzungsänderungen

Der Abschlussbericht zum Vorhaben GoViLa ist veröffentlicht und kann auf der Projekt Homepage heruntergeladen werden.

Das Fachgebiet SuR hat sich in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel mit der Forschungsfrage beschäftigt, inwiefern und in welchem Umfang Landnutzungsänderungen (Land Use Change, LUC) in Folge der deutschen und europäischen Nachfrage nach Biokraftstoffen vermindert werden können.

Praxisleitfaden „Ressourceneffizienz in der Produktion“

Im Forschungsprojekt „Ressourceneffizienz in der Produktion – Pilotprojekt Zerspanungsprozesse“ des FG Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft und dem Institut PTW der TU Darmstadt wurden Kenngrößen und Maßnahmen für die betriebliche Praxis zur Erhöhung der Ressourceneffizienz entwickelt. Dabei wurde ein praxistaugliches Bewertungsschema konzipiert, um die Ressourceneffizienz von Zerspanungsprozessen zu bewerten. Die Ergebnisse des Projekts sind im Praxisleitfaden „Ressourceneffizienz in der Produktion – Zerspanungsprozesse“ zusammengefasst. Der Leitfaden ist in der Schriftenreihe der Technologielinie Hessen-Umwelttech erschienen und kann hier kostenlos bestellt und heruntergeladen werden.

Global Challenges Ringvorlesung zu Planetary Boundaries
Global Challenges Ringvorlesung zu Planetary Boundaries

Ringvorlesung Global Challenges: Planetary Boundaries

Im Rahmen der Global Challenges Vorlesung findet zum Sommersemester 2016 eine Ringvorlesung zu „Planetary Boundaries“ statt. „Planetary Boundaries“ stellt das naturwissenschaftliche Konzept planetarischer Grenzen vor, beleuchtet aktuelle Aktivitäten im wissenschaftlichen und politischen Raum und stellt unterschiedliche Standpunkte auf mögliche planetarische Grenzen aus umweltwissenschaftlicher und gesellschaftswissenschaftlicher Sicht vor. Veranstalter ist der interdisziplinäre Studienschwerpunkt (iSP) Umweltwissenschaften und das FG Stoffstrommangement und Ressourcenwirtschaft. Weitere Informationen und den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Neue Vorlesung „Resource management in the bioeconomy“
Neue Vorlesung „Resource management in the bioeconomy“

Neue Vorlesung „Resource management in the bioeconomy“

Im Sommersemester bieten wir erstmals die neue Vorlesung „Resource management in the bioeconomy“ an. Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen und Rahmenbedingungen der Ressourcenwirtschaft in der Bioökonomie. Sie basiert auf Grundlagen der Ressourcenwirtschaft, die eingegliedert werden im Kontext von globalen Trends der Bioökonomie. Im einzelnen werden in der Veranstaltung dargestellt: Grundlagen der natürlichen Ressourcenökonomie; Bewertung der natürlichen Ressourcen; Landwirtschaftliches Flächen-Management; Wassermanagement; Wald- und Moornutzungsstrategien; Biomasse als Rohstoff: Quellen und Eigenschaften; Wertschöpfungsketten von biobasierten Industrieprodukten; Energetische Biomassenutzung; Biokraftstoffe; Bioraffinerien; Institutionelle und soziale Treiber der Bioökonomie; Strategien und Maßnahmen für die Bioökonomie. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache ab dem 13. April 2016 immer mittwochs von 13:30 bis 15:00 Uhr im Raum L5|01 43 stattfinden. Ansprechpartner ist Dr.-Ing. Jan Mizgajski.

Kostenfreie Schulung: Ressourceneffizienz in der Zerspanung – Theorie und praktische Umsetzung

Auch dieses Jahr bietet das Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft gemeinsam mit dem Institut PTW und der Technologielinie Hessen-Umwelttech eine kostenfreie Schulung für Zerspanungsverfahren an. In der Schulung werden die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Ressourceneffizienz in der Produktion – Pilotprojekt Zerspanungsprozesse“ für die unmittelbare Anwendung in der Praxis vermittelt. In dem Projekt der TU Darmstadt wurden bei zerspanenden Verfahren Möglichkeiten und Kenngrößen zur Optimierung von Ressourceneffizienz untersucht und ein praxistaugliches und übertragbares Bewertungsschema entwickelt. In der Schulung können die Teilnehmer in der Lernfabrik der TU Darmstadt an Vor-Ort durchgeführten Zerspanungsprozessen Erfahrungen zu sammeln. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Zielgruppe: Fertigungsplaner und Anwendungstechniker

Anmeldeschluss: 23.09.2016

Veranstaltungsdatum: 09:30 – 16:30 am 29.09.2016

Veranstaltungsort: Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW), TU Darmstadt, L1|06 118, Otto-Berndt-Straße 2, 64287 Darmstadt

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Ökobilanzwerkstatt 2016 in Pforzheim vom 14.09-16.09.2016

Weitere Informationen finden Sie hier.

Industrieworkshop: Ressourceneffizienz durch die digitale Transformation der Industrie in KMU

Am 12. Juli findet der 1. Industrieworkshop zum Thema „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 in KMU“ an der TU Darmstadt statt. DasProgramm steht zur Verfügbar.

Die Anmeldungsformular finden Sie hier.

PIUS Länder-Konferenz am 13. und 14. April 2016 in Mannheim

Für einen Erfahrungsaustausch der relevanten Stakeholder, fand am 13. und 14. April 2016 die sechste PIUS-Länderkonferenz statt. Das Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft, gemeinsam mit dem Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW), hat sich an dieser Konferenz mit einem Beitrag zum Thema „Neue Technologien: Ressourceneffizienz und Innovationen in der metallverarbeitenden Zerspanung (Impulsvortrag und Thementische)“ beteiligt. Hierbei fanden Impulsvorträge zum Projekt LernRess und zu Ressourceneffizienz in der Zerspanung statt. Zudem gab es Thementische, die dazu dienten sich über Ressourceneffizienz in der Zerspanung auszutauschen.

Weitere Infos zur Veranstaltung und zum Programm finden Sie hier.

Studierende und Unternehmen während des "Get together"
Studierende und Unternehmen während des „Get together“

Students meet Business

Der Förderverein des Instituts IWAR veranstaltete nun zum zweiten Mal am 04. Februar 2016 im Haus der Geschichte in Darmstadt die Kontaktbörse Students meet Business. Gastgeber war in diesem Jahr das Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft (FG SuR). Neben Vertretern aus der Industrie, dem Öffentlichen Dienst und Umweltberatungsunternehmen nahmen auch rund 35 Studierende der Umweltingenieurwissenschaften teil. Nach den Vorträgen der Unternehmensvertreter und der Fachschaft gab es beim anschließenden „Get together“ Gelegenheit zum Austausch. Die Vorträge zu der Veranstaltung finden sie auf der Homepage des IWAR-Fördervereins.

Homepage des IWAR-Fördervereins

Der Verein zur Förderung des Institutes IWAR der TU Darmstadt hat seit Dezember 2015 einen neuen Internetauftritt. Unter dem Link www.iwar-förderverein.de finden Sie zukünftig aktuelle Informationen zum Institut IWAR und zum Förderverein sowie Informationen zu Stellenausschreibungen.

Abschluss des Projekts GoViLa

Das Projekt GoViLa „Governance zur Verminderung von indirekten Landnutzungsänderungen“ untersucht die Auswirkungen der zukünftigen europäischen Nachfrage nach Biokraftstoffen auf Landnutzungsänderungen. Das Projekt, kooridniert vom FG Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft und gefördert von, wurde in Kooperation mit der Universität Kassel und den internationalen Projektpartnern IFPRI (International Food and Policy Research Institute) und CIFOR (Center for international Forestry Research) bearbeitet. Das Projekt wird derzeit abgeschlossen; in Kürze wird ein deutschsprachiger Abschlussbericht auf der Homepage http://www.govila.tu-darmstadt.de/ veröffentlicht.