Abschlussveranstaltung des Transferprojekts ArePron

Lichtwiese

13.11.2020

Abschlussveranstaltung des Transferprojekts ArePron

Projektlogo ArePron, Bild: ArePron-Projektkonsortium
Projektlogo ArePron, Bild: ArePron-Projektkonsortium

Am 11.11.2020 fand die fünfte Industriebeiratssitzung des interdisziplinären Transferprojekts „Agiles ressourceneffizientes Produktionsnetzwerk – ArePron“ statt. Sie stellte gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des dreijährigen Projektes dar.

Projekthintergrund

Das Ziel von ArePron war die Entwicklung einer transparenten und vergleichbaren Bewertungsgrundlage als Entscheidungsbasis für den optimierten Ressourceneinsatz innerhalb eines Wertschöpfungsnetzwerks mit Hilfe von zentralen Technologien der Digitalisierung. Das Vorhaben wurde theoretisch in Form eines Vorgehensmodells entwickelt sowie zusätzlich praktisch in Form eines Produktionsnetzwerks zwischen der ETA-Fabrik und der Prozesslernfabrik CiP auf dem Campus Lichtwiese der TU Darmstadt umgesetzt. Parallel zur Projektbearbeitung wurden die zentralen Erkenntnisse im Rahmen eines Ergebnis- und Methodentransfers an die Industrie übermittelt. Hierzu dienten Workshops, die Veröffentlichung zweier Praxisleitfäden, sowie der enge Austausch mit einem eigens gegründeten Industriebeirat, welcher im Laufe der Projektlaufzeit auf 24 Partnerunternehmen herangewachsen ist. ArePron wurde von drei Instituten der TU Darmstadt durchgeführt: dem Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Ing. Joachim Metternich und Herrn Prof. Dr. Ing. Matthias Weigold, dem Fachgebiet für Datenverarbeitung in der Konstruktion unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Ing. Reiner Anderl sowie dem Fachgebiet SuR unter Leitung von Frau Prof. Dr. rer. nat. Liselotte Schebek. Beitrag des Fachgebiet SuR, vertreten durch Frau Julia Zeulner, M.Sc., war die Entwicklung einer Bewertungsmethodik der Ressourceneffizienz.

Abschlussveranstaltung

Die abschließende Beiratssitzung fand im digitalen Format statt. In seinem Grußwort unterstrich der Projektleiter Herr Metternich die dringende Notwendigkeit, das Thema der Ressourceneffizienz in industriellen Produktionsabläufen weiter voranzutreiben. Diese würde aktuell insbesondere auch durch die politische Diskussion zum „Green Deal“ bestätigt. Anschließend stellte das interdisziplinäre Projektteam die wesentlichen Projektergebnisse in den Bereichen „Transparenz über Ressourcenflüsse durch Sensorik und Traceability“, „Implementierung einer Plattform“, „Ressourcenorientierte Analyse und Bewertung“ sowie „Umsetzung von Ressourceneffizienzmaßnahmen“ vor und betonte insbesondere die Relevanz und das notwendige Zusammenspiel der einzelnen Themenblöcke für ein agiles ressourceneffizientes Produktionsnetzwerk. Weitere Impulse setzte Herr Holger Dietz (Janitza electronics GmbH) mit seinem Vortrag zum Thema „Neue all-in-one Energiemonitoring Lösung“. Er ging vor allem auf die Frage ein, in welche Richtung sich zu Zeiten der Digitalisierung die Messtechnik entwickelt und wo zukünftige Anwendungsbereiche dieser liegen werden.

Wirksamkeit des Projektes

Die praktische Anwendbarkeit der entwickelten Methoden und abgeleiteten Handlungsempfehlungen die im Rahmen des Projektes generiert werden konnten sowie der daraus ableitbare Mehrwert für die Unternehmen stießen stets auf großes Interesse von Seiten der Industriepartner. Wie nah das Transferprojekt am Puls der Zeit verortet ist, wurde durch das große Engagement sowie die angeregten Diskussionsbeiträge des Industriebeirats bestätigt. Ein herzlicher Dank geht an das Land Hessen und an die Europäischen Union für die Projektförderung im Rahmen des Operationellen Programms für die Förderung von Investitionen in Wachstum und Beschäftigung in Hessen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014 bis 2020 (IWB-EFRE-Programm Hessen).

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