4. Industriebeiratssitzung im Transferprojekt ArePron

Lichtwiese

18.09.2020

4. Industriebeiratssitzung im Transferprojekt ArePron

Projektlogo ArePron, Bild: ArePron-Projektkonsortium
Projektlogo ArePron, Bild: ArePron-Projektkonsortium

Am 02.09.2020 fand das vierte Industriebeiratstreffen des interdisziplinären Transferprojekts „Agiles ressourceneffizientes Produktionsnetzwerk – ArePron“ unter Beteiligung des FG SuR in virtueller Form statt. Die Impulse der zahlreichen Vortragenden, sowie die angeregten Diskussionsbeiträge der Teilnehmer*innen führten zu einem wertvollen und konstruktiven Informationsaustausch zwischen Industrie und Forschung.

Das Grußwort zur virtuellen Beiratssitzung richtete Herr Prof. Dr.-Ing. Joachim Metternich (PTW, Projektkoordinator) an die interessierten Teilnehmer*innen der 24 Industriepartnerunternehmen. In seinem Grußwort unterstrich Herr Metternich die dringende Notwendigkeit, das Thema der Ressourceneffizienz in industriellen Produktionsabläufen voranzutreiben. Aus Gründen des Umweltschutzes und der Wettbewerbsfähigkeit sei dies trotz der Herausforderungen, mit denen sich das verarbeitenden Gewerbe in Verbindung mit der COVID-19 Pandemie konfrontiert sieht, notwendig.

Weitere Impulse setzte Maximilian Politschek (Weiss Umwelttechnik) mit seinem Vortrag zum Thema „Geänderte Anforderungen an die Produktionsplanungs- und -steuerungs Logik“. Er betonte die Notwendigkeit zur gleichwertigen Berücksichtigung der industriell induzierten Umweltwirkungen neben den herkömmlichen Zielgröße Qualität, Lieferzeit und Kosten. Dies könne beispielsweise in Form eines CO2-Fußabdruckes erfolgen.

Im Rahmen der Vorstellung des aktuellen Projektstandes wurde die Relevanz der Themen „Plattformnutzung im Wertschöpfungsnetzwerk“, „Ressourcenanalyse auf Maschineneben“ sowie „Process-Mining Analyse und Produktionsplanung“ durch das ArePron-Team hervorgehoben.

In einer studentischen Arbeit wurden die bisherigen Erkenntnisse des ArePron-Transferprojektes in Bezug auf die Transparenzschaffungsmethodik und die Bewertung der Ressourcenverbräuche bei der MAUL GmbH angewendet. Die praktische Anwendbarkeit und der daraus ableitbare Mehrwert für das Unternehmen stießen auf großes Interesse von Seiten der Industriepartner.

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