Forschungsprojekt RePhoRM zum regionalen Phosphorrecycling im Rhein-Main-Gebiet gestartet

Lichtwiese

25.08.2020

Forschungsprojekt RePhoRM zum regionalen Phosphorrecycling im Rhein-Main-Gebiet gestartet

Wichtige Nährstoffe wie Phosphor sind angesichts der wachsenden globalen Nachfrage stark beanspruchte Ressourcen. Die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Verwertungsverfahren und Konzepte zum Schließen (regionaler) Nährstoffkreisläufe sind daher wichtige Bausteine zum Erreichen der Ziele des Ressourcenschutzes.

Die Beteiligten des Verbundprojekts RePhoRM wollen in der Metropolregion anfallende Klärschlammaschen mittels der innovativen PHOS4green-Technologie zu einem Düngemittelgranulat veredeln und den Nährstoffkreislauf direkt schließen. Um dabei einen vermehrten Eintrag von Schwermetallen zu verhindern, wird im Rahmen von RePhoRM eine technische Erweiterung der PHOS4green-Technologie zur gezielten Reduzierung der in Klärschlammaschen enthaltenen Schwermetalle entwickelt.

Die Forscher*innen des Fachgebiets SuR werden in enger Abstimmung mit den technischen Projektbeteiligten die Weiterentwicklung der Recyclingtechnologie aus Umweltperspektive begleiten, um eine ressourceneffiziente und umweltschonende Lösungsfindung zu unterstützen. Dazu werden Lebenszyklusanalysen (Life cycle assessment, LCA) durchgeführt und spezielle Datenbanken und Software aus dem Abfallmanagement eingesetzt. Das Projektteam besteht aus Forschung/Wissenschaft, Praxis (Berater, Planer, Standortgesellschafter, Anlagenbauer) sowie Betreibern. Das auf zunächst drei Jahre angelegte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundvorhaben wird von der TU Darmstadt (FG Abwassertechnik) koordiniert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartnerin: Dr. Sc. Vanessa Zeller und M.Sc. Chunyu Miao.

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