2. Stakeholderkonferenz „Digitale Daten als Gegenstand eines transdisziplinären Prozesses (DiDaT)“

Lichtwiese

07.02.2020

2. Stakeholderkonferenz „Digitale Daten als Gegenstand eines transdisziplinären Prozesses (DiDaT)“

Teilnehmer_innen der zweiten Stakeholderkonferenz "Digitale Daten als Gegenstand eines transdisziplinären Prozesses". Foto: SuR
Teilnehmer_innen der zweiten Stakeholderkonferenz „Digitale Daten als Gegenstand eines transdisziplinären Prozesses“. Foto: SuR

Der steigende Grad der digitalen Vernetzung in vielen Bereichen des täglichen Lebens stellt eine immer größere Herausforderung für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Daten dar. Für eine erfolgreiche digitale Transformation in Deutschland müssen daher Wegweiser und Leitplanken für den richtigen Umgang mit Daten erarbeitet werden. Auf dieser Grundlage ist das transdisziplinären Forschungsprojekt DiDaT entstanden, welches die digitale Transformation für verschiedene Auswirkungsräume untersucht. In diesen soll von verschiedenen Stakeholdergruppen herausgearbeitet werden, welche unerwünschten Nebenwirkungen sog. „Unseens“ der Digitalisierung auftreten können.

Frau Prof. Schebek gehört zu den ehrenamtlichen Projektpartnern und wirkt am ersten Vulnerabilitätsraum „Digitale Mobilität und vernetzte Räume“ mit. In diesem sollen auf der Basis einer nachhaltigen Gestaltung von digitalen Mobilitätssystemen die Auswirkungen auf Mobilitätsakteure, Räume und Umwelt aufgezeigt werden. Einer der Kernpunkte innerhalb dieses Vulnerabilitätsraums stellt die Untersuchung von Stoffflüssen und Energieeinsätzen dar, welche künftig für die digital vernetzte Mobilität benötigt werden.

Neben zahlreichen Akteuren aus Forschung und Realwirtschaft hat das Fachgebiet Stoffstrommanagement und Ressourcenwirtschaft am 22. Januar erfolgreich an der zweiten Stakeholderkonferenz DiDaT in Berlin teilgenommen. Die Konferenz galt der Vernetzung innerhalb und zwischen den Bearbeitern der einzelnen Vulnerabilitätsräume sowie dem Beginn der Vertiefungsforschung, um für die Nachhaltigkeitsentwicklung eine sozial robuste Orientierung zu schaffen. Übergeordnetes Ziel dieses transdisziplinären Forschungsprozesses ist die Erarbeitung eines Weißbuchs, welches der Bundesregierung eine Orientierung zum verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Daten geben soll.

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