Teilnahme an Pflanzversuche und mögliches Geschäftsmodell

Phosphor Plattform, HGoTECH und Becker Büttner Held beteiligt

28.04.2021

RePhoRM beginnt Teilnahme an Pflanzversuchen und erarbeitet mögliches Geschäftsmodell rund um den Betrieb der Phosphor-Recycling-Anlage

Pflanzversuche

Das im PHOS4green-Verfahren produzierte P38-Düngemittel wurde für Pflanzversuche an die deutsche Phosphor Plattform (DPP) und HGoTECH versandt.

Die DPP wurde vom Hessischen Umweltministerium (HMUKLV) beauftragt, die Akquise der Phosphor-Rezyklate durchzuführen. Diese werden vom Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) in einem standardisierten Pflanzenversuch untersucht. So sollen die verschiedenen in Hessen und ganz Deutschland produzierten Phosphor-Rezyklate auf Pflanzenwirksamkeit hin untersucht und vergleichbar gemacht werden.

Auch im Vernetzungsvorhaben TransPhoR sind Pflanzenversuch vorgesehen. Hier führt die renommierte HGoTECH GmbH Pflanzenversuch mit den Phosphor-Rezyklate aus der Förderinitiative RePhoR durch.

Geschäftsmodell

Auf dem zweiten, durch die Kanzlei Becker Büttner Held (BBH) durchgeführten digitalen Projekt-Workshop wurden die in zuvor stattgefundenen Einzelgesprächen mit den kommunalen wie privaten Projektpartnern gewonnen Erkenntnisse vorgestellt. In Absprache mit dem Standortbetreiber Infraserv GmbH & Co. Höchst KG und unter Berücksichtigung der Informationen aus den vorangegangenen Einzelgesprächen, nutze BBH den gemeinsamen Workshop aller Projektpartner, insbesondere auch, um ein mögliches Gesellschaftsmodell und die Ersteinschätzung eines Business Cases darzustellen. In dem angedachten Modell werden die Anteile an der Gesellschaft unabhängig von der Menge der gelieferten Asche, also disquotal, vergeben. Hintergrund sind unterschiedliche Beteiligungen im Hinblick auf Investitionen und ggf. Risiken. Weiterhin wurden die rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge und Wirkmechanismen herausgearbeitet. Während die Investitionen durch die gemeinsame Gesellschaft getätigt werden, sollen die Dienstleistungen rund um den Betrieb der Phosphor-Recycling-Anlage durch verschiedene Verträge zu marktüblichen Konditionen eingekauft und abgerechnet werden. Ziel soll ein markfähiges Endprodukt bzw. Düngemittel sein.