NiddaMan Projektbeschreibung

NiddaMan – Entwicklung eines nachhaltigen Wasserressourcen-Managements am Beispiel des Einzugsgebiets der NIDDA – Querschnittsmodul 2: Maßnahmenentwicklung und Anpassungsstrategien

Ansprechpartner Prof. Dr. Susanne Lackner
Thomas Fundneider, M.Sc.
Projektleiter Prof. Dr. Jörg Oehlmann (Goethe-Universität Frankfurt)
Förderung/Auftraggeber Bundesministerium für Bildung und Forschung/ ReWaM
Partner Goethe-Universität Frankfurt
Bundesanstalt für Gewässerkunde
Eberhard Karls Universität Tübingen
Karlsruher Institut für Technologie
Institut für sozial-ökologische Forschung
Unger Ingenieure, Ingenieursgesellschaft mbH
Brand Gerdes Sitzmann Wasserwirtschaft mbH
Laufzeit 01.05.2015 – 31.05.2018
37 Monate
Projektbeschreibung Die Nidda wird geprägt durch Einleitungen aus Abwasserbehandlungsanlagen, deren Anteil bis zu 50% beträgt. Für die Gewässerökologie ist neben der Quantität die Qualität der Abwassereinleitungen von Bedeutung. Im Fokus aktueller Diskussionen stehen neben Phosphor vor allem anthropogene Spurenstoffe. Nach den Vorschriften des Wasserhaushaltsgesetzes sind alle Oberflächenwasserkörper zu schützen, zu verbessern oder zu sanieren, sodass ein guter Zustand erreicht wird. Im Rahmen des Forschungsprojektes sind daher Abwassereinleitungen durch das interdisziplinäre Projektteam zu bewerten und die Auswirkungen unter Berücksichtigung der örtlichen Gewässerverhältnisse zu beurteilen. Hierzu werden Abwasseranlagen entlang der Nidda exemplarisch hinsichtlich der Gewässerrelevanz aber auch in Bezug auf den Ressourcenschutz bewertet. Auf Basis der Erkenntnisse aus aktuellen Forschungsprojekten, z.B. der BMBF-Förderinitiative „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf (RISKWa)“ oder „Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft (ERWAS)“, sind nachhaltige ganzheitliche Konzepte exemplarisch für die Nidda zu entwickeln. Das Bewertungskonzept unterliegt hierbei ganzheitlichen Gesichtspunkten. Neben der Integration von neuen Verfahrenstechniken (z.B. eine 4. Reinigungsstufe zur Minderung der Spurenstoffemissionen) sollen Maßnahmen für eine Reduzierung von Emissionen aus der Mischwasserentlastung entwickelt werden.
Publikationen
  • Fundneider T., Herrling M. P., Kahl E. P. und Lackner S. (2017). Identifying technical synergy effects for organic micro-pollutant removal. In: IWA 10th Micropol & Ecohazard Conference IWA, Wien, Austria.
  • Schaum C., Fundneider T., Cornel P., Schulte-Oehlmann U. und Oehlmann J. (2016). Anforderungen des Gewässerschutzes an eine zukunftsfähige Abwasserbehandlung – Aktuelle Aspekte aus dem Forschungsprojekt NiddaMan. In: 39. Dresdner Wasserbaukolloquium „Gewässerentwicklung & Hochwasserrisikomanagement“, Wasserbauliche Mitteilungen, Dresden.
Link Homepage www.niddaman.de