EmiStop Projektbeschreibung

EmiStop – Identifikation von industriellen Plastik-Emissionen mittels innovativer Nachweisverfahren und Technologieentwicklung zur Verhinderung des Umwelteintrags über den Abwasserpfad

Ansprechpartner Prof. Dr. Susanne Lackner
Dipl.-Ing. Hajo Bitter
Projektleiter Dr. Eva Gilbert, Envirochemie GmbH
Förderung/Auftraggeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Fördermaßnahme „Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze"
Partner EnviroChemie GmbH, Abteilung Forschung und Entwicklung
Technische Universität Darmstadt, Institut IWAR, Fachgebiet Abwassertechnik
Hochschule RheinMain, Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik
BS-Partikel GmbH
inter3, Institut für Ressourcenmanagement GmbH
Laufzeit 2018 – 2020
Projektbeschreibung Inhalt des Vorhabens ist die systematische Erfassung der Kunststoffemissionen im Abwasser relevanter Industriebranchen. Dabei werden emittierte Frachten entlang der Wertschöpfungskette (Herstellung, Transport, Weiterverarbeitung und Reinigung von Kunststoffen) betrachtet.
Ziel ist es, Abwasseraufbereitungstechnologien auszuwählen und hinsichtlich einer Reduktion dieser Eintragsfrachten zu optimieren. Dazu werden vorhandene Technologien zur Partikelabtrennung evaluiert, Abscheideleistungen ermittelt und technische Optimierungsansätze ausgearbeitet. Die Optimierung bezieht auch Technologieentwicklung (z.B. Flockungsmittel) mit ein. Dazu werden sowohl Labor- als auch Pilotversuche durchgeführt und ausgewählte großtechnische Abwasserbehandlungsanlagen bei Industriebetrieben untersucht.
Der Fokus liegt neben technischen auch auf sozioökonomischen Aspekten. Daher werden die Maßnahmen zu Verhinderung von Verlusten bzw. zur Rückgewinnung gemeinsam mit den assoziierten Industriebetrieben überprüft und mit Partnern aus Wissenschaft, Verbänden und anderen Interessensgruppen bewertet.
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